Funkrauchmelder im Vergleich

In den meisten eingeschossigen Wohnungen werden die sogenannten Stand-Alone-Rauchmelder instaliert, die nur lokal Alarm auslösen. Die gesetzlich vorgeschriebene Lautstärke von 85 dB in einer Entfernung von 3 Meter wird in einer drei bis vier Zimmer Wohnung schnell wahrgenommen. Probleme könnten sich nur ergeben, wenn es um größere oder mehrgeschossige Wohnungen oder Häuser geht, wo der laute Alarmton durch mehrere Türen und größere Entfernung zu spät bemerkt werden könnte. In solchen Fällen und besonders in Haushalten mit Kindern und älteren, schwerhörigen Personen ist die Installation von vernetzten Rauchmeldern sehr empfehlenswert.

Artikel
Marke
Eigenschaften
Bewertung
Details

Genius Hx
optischer Funkrauchmelder
  • Bis zu 20 Rauchmelder vernetzbar
  • integrierte Echtzeituhr
  • inkl. 2 Langzeitbatterien (10 Jahre)
  • VdS zertifiziert
  • Funkmodul in Lieferung nicht enthalten

Dual VdS
Rauch- & Hitzemelder
  • Sendereichweite/Modul bis 100m im Freien
  • bis 40 Rauchmelder vernetzbar
  • 9V Blockbatterie für 5 Jahre, VdS anerkannt
  • optional mit 230V Sockel
  • Funkmodul Gira in Lieferung nicht enthalten

Ferion 3000 OW
Funkrauchmelder
  • bis zu 40 Funkmelder vernetzbar
  • integriertes Notlicht
  • integriertes Funkmodul
  • VdS zertifiziert

ST-630 DET
Rauch- & Hitzemelder
  • Thermoptek Technologie
  • 2 zusätzliche Thermosensoren
  • fest integrierte Lithium-Batterie
  • VdS anerkannt
  • Funkmodule in Lieferung nicht enthalten

Argus Basic 547119
optischer Funkrauchmelder
  • bis zu 10 Rauchmelder pro Funkzelle vernetzbar
  • auch per Kabel vernetzbar
  • integriertes Funkmodul
  • VdS zertifiziert
 

RMF104
optischer Funkrauchmelder
  • optischer Rauchwarnmelder
  • integrierte Sende- und Empfangseinheit
  • keine zusätzliche Module nötig
  • günstig
  • nicht VdS zertifiziert
 

Tipps & Tricks

Alle Rauchmelder wurden auf die Zuverlässigkeit und Lautstärke des Alarms, die Handhabung, Robustheit und Deklaration getestet. Da Brände tagsüber meist sehr schnell entdeckt, die meisten in der Nacht im Schlaf aber zu spät bemerkt werden, ist eine Rauchgasvergiftung die größte Gefahr. Daher ist die Wahl eines richtigen Rauchmelders entscheidend. Wie bereits erwähnt, ist bei kleineren Wohnungen die Installation von Einzelrauchmelders die richtige Wahl. Bei größeren, bzw. mehrgeschossigen Wohnungen oder Häusern ist die Installation von vernetzten Rauchmeldern besser. Bei einzelnen Rauchmeldern wird der Alarm nur lokal, bei dem einen Rauchmelder ausgelöst, der Rauch detektiert hat. Bei den untereinander verzetzten Rauchmelder wird der Alarm bei allen Meldern im Netzwerk ausgelöst. Somit kann kein Alarm  mehr überhört werden, egal wie weit weg von Ihnen er entsteht. Je nach Rauchmelder-Modell ist eine Vernetzung mittels Kabel (Drahtvernetzung) oder Funk möglich. Drahtvernetzung macht Sinn bei Häusern oder Wohnungen, die gerade gebaut werden. Eine nachträgliche Montage wäre da aber sehr aufwendig. Dies gilt nicht bei Meldern, per Funkt miteinander verbunden werden. Diese Montage ist dann problemlos und sehr einfach durchzuführen, genauso wie die Montage von Einzelrauchmelder. Je nach Modell wird für die Funkrauchmelder ein Funkmodul eingebaut, was meistens durch einfaches Aufstecken in die dafür vorgesehene Steckverbindung erfolgt. Bei einigen Funkrauchmeldern ist das Funkmodul bereist fest integriert, wie zum Beispiel die Modelle Merten Argus Connect und Bosch Ferion 3000 OW. Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, welcher Funkrauchmelder für Sie der richtige ist, entscheiden Sie sich für einen, der im Nachhinein mit einem Funkmodul ausgestattet werden kann, so wie der Testsieger von Hekatron Genius Hx oder der zweitplazierte Dual / VdS von Gira.